Autor Thema: Knips Patent Pencil  (Gelesen 177 mal)

hotap

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Knips Patent Pencil
« am: 03. März 2017, 20:53:16 »
Hallo zusammen,

im November hat meine Monika (gluehwuermchen) ja einen kleinen Bericht hier, http://www.community-fountainpen.de/smf/index.php?topic=14092.0 über das Buch „Onoto the Pen De La Rue and Onoto Pens 1880 – 1960 von Stephen Hull” eingestellt.

Beim Schmökern in diesem schönen Buch und Nachschlagwerk habe ich u. a. einen kleinen Bericht über "Knips Patent Pencil" gefunden. Da ist u. a. zu lesen, dass die Firma „De La Rue & Co., Ltd.“ in den 1930er Jahren als „Sale Distributers for the British Empire“ fungierte. Hergestellt wurden diese Druckbleistifte in Deutschland. Ein Bezugsname in Nürnberg wurde genannt - es ist aber leider nicht bekannt, ob diese Firma als Hersteller oder als Vertriebspartner der Bleistifte fungierte.

Natürlich haben Monika und ich unsere Freunde gefragt, ob denen diese Druckbleistifte bekannt sind. Im weltweiten Web haben wir auch sofort nachgeschaut, ob irgendwo diese „Knips Patent Pencil“ angeboten werden - und oh Wunder, wir sind fündig geworden.
Bisher haben drei dieser schönen Knips Bleistifte den Weg in unsere Sammlung gefunden und alle sind noch voll funktionsfähig. Wir nutzen auch zurzeit alle drei Bleistifte und es macht uns viel Freude sie zu nutzen, denn mit den Schreibeigenschaften sind wir mehr als zufrieden.

Den schwarzen "Knips Pencil" haben wir leider ohne Clip bekommen. Ich konnte aber einen Clip von einem kaputten Böhler Druckbleistift an diesem Bleistift anbringen und der Clip passt zu 95% perfekt.

Wie auf dem Bild mit der historischen Anzeige zu lesen ist, sollen damals insgesamt 6 verschiedene (1 in schwarz und 5 farbige) Druckbleistifte im Angebot gewesen sein.
3 besitzen wir und 3 fehlen uns nun noch in der Sammlung. Wer also von diesen schönen Bleistiften etwas hat und loswerden möchte, dann bitte mit mir Kontakt aufnehmen. Danke.

Schöne Grüße
Günter

admin

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Re: Knips Patent Pencil
« Antwort #1 am: 04. März 2017, 14:08:09 »
Hallo Günter,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Das sind wirklich schöne Stücke!!

Viele Grüße
Michael

hotap

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Re: Knips Patent Pencil
« Antwort #2 am: 25. April 2017, 20:27:24 »
Der Vierte ist da!

Hallo,
sie sind nun mal leider nicht reichlich zu finden und die Suche ist etwas mühselig.

Wie oben im Eingangspost in der abgebildeten historischen Anzeige zu sehen/lesen ist, wurde damals ja darin von 5 Colours & Black geschrieben.

Nun ist heute der vierte „Knips Patent Pencil“ bei uns angekommen. Genau so schön wie die vorherigen. Gut, haben wir gemeint, brauchen wir nur noch zwei Exemplare.
Aber Ätschebätsche. Besitzen unsere ersten drei Knips Bleistifte einen runden Korpus, verfügt der Neuzugang über einen „Achtkant Korpus“.

Tja, nun müssen wir wohl noch mehr die Augen offen halten, um unser Ziel zu erreichen, alle 6 verschiedene „Knips Pencil“ der Sammlung einzuverleiben.
Denn……
Sind es nun 6 mit runden Korpus? Und sind es 6 mit einem achtkantigen Korpus? Oder ist es gemischt? Oder ….. ?
Hmmm, wer weiß? Lassen wir uns einfach mal überraschen.

Schöne Grüße
Günter


Edit: kleine Rechtschreibekorrektur.
« Letzte Änderung: 26. April 2017, 09:53:04 von hotap »

admin

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Re: Knips Patent Pencil
« Antwort #3 am: 27. April 2017, 08:22:49 »
Hallo Günter,

wow! Der gefällt mir ausgesprochen gut!! Die Oberfläche erinnert mich irgendwie an die Montblanc Platinum Schreiberlinge aus den 30ern. Wirklich hübsch! Danke für die Vorstellung.

... naja und irgendwie finde ich die achtkant Form auch ausgesprochen schön.

Da hast Du ja (zum Glück) noch zu tun! Viel Erfolg beim Suchen/bei der Jagd :-)

Viele Grüße
Michael

hotap

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Re: Knips Patent Pencil
« Antwort #4 am: 28. April 2017, 14:13:44 »
Hallo!

Schön Michael, das dir der achtkantige Knips genauso gut gefällt wie mir und Monika. Ja, ich bin ehrlich, diese Form der Druckbleistifte gefällt mir nicht nur bei den „Knips Patent Pencil“, sondern auch bei anderen Marken ausnahmsweise gut.

Aaaaber, ich habe ja ganz vergessen, etwas zur Mechanik vom „Knips Patent Pencil“ zu schreiben.
Die Druckmechanik funktioniert mittels der zwei gegen überliegenden Drücker, die im Korpus eingearbeitet sind.
Heißt: den leicht herausschauenden Drücker drücken (Foto 1) und die Mine wird mit einem hörbaren Klick, ein wenig nachvorne transportiert. Nun befindet sich der Drücker auf dieser Seite leicht im Inneren des Schafts (Foto 2). Während der Drücker auf der gegenüberliegende Seite nun leicht aus dem Schaft heraus schaut (Foto 3). Drückt man ihn nun auf dieser Seite, wird die Mine noch mal ein wenig nach vorne transportiert und der Drücker befindet sich nun auf dieser Seite wieder leicht im Inneren des Schafts (Foto 4).

Die Rückführung der Mine in den Schaft funktioniert so - wie bei so vielen anderen historischen Drehbleistiften üblich – indem die Mine manuell zurück geschoben wird.
Am besten die Minenspitze auf einen festen Untersatz halten und mit leichtem Druck den Bleistift herunterdrücken und die Mine befindet sich nun wieder im Inneren – oder ist bei zu viel Druck weggebrochen.
Der Drücker, der vorher auf einer Seite herausschaute, springt wieder zur anderen Seite zurück.

Da ich, bevor ich auf diese „Knips Patent Pencil“ aufmerksam wurde, vorher noch nie so eine Konstruktion bzw. Mechanik gesehen hatte, nehme ich stark an, das sich diese Bleistift-Druckausführung damals wohl nicht durchsetzen konnte. Aber ich bin ja auch nicht allwissend – und das ist auch man gut so!

Zitat von: admin
Da hast Du ja (zum Glück) noch zu tun! Viel Erfolg beim Suchen/bei der Jagd :-)
Erfolg und Glück kann ich gebrauchen. Aber es ist nicht leicht welche davon zu finden. Auch viele unserer Sammlerfreunde, die schon Jahrzehnte der Sammlerleidenschaft frönen und vor allem viel Ahnung haben (also fast allwissend sind) und die ich kontaktiert habe, hatten hiervon noch nix gehört und/oder mal hier und da einen gesehen.

Alles Gute
Günter

admin

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Re: Knips Patent Pencil
« Antwort #5 am: 29. April 2017, 20:35:54 »
Hallo Günter,

danke für die Erläuterung! Sehr interessant !! Und auch danke für die neuen Fotos! Echt hübsch das Celluloid!

Viele Grüße
Michael